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Geschichte

Neue Ideen aus Tradition

Wo wir herkommen.

Unsere Geschichte beginnt im Jahr 1917, in den letzten Tagen des Zarenreichs und unmittelbar vor der Unabhängigkeit Finnlands. Gegründet wurde Orion durch die drei Drogisten Onni Turpeinen, Eemil Tuurala und Wikki Walkama. Die Anfänge waren bescheiden: Firmensitz war eine ehemalige Butterfabrik, produziert wurde in Handarbeit, die Erzeugnisse reichten vom künstlichen Süßstoff bis zum Reinigungsöl für Gewehre.

Anfang der 1920er folgten die ersten pharmazeutischen Präparate: Augencremes, Kopfschmerztabletten und ein Nahrungsergänzungsmittel, dessen Hauptbestandteile Lebertran und ein Malzextrakt waren. Ab 1933 erleichterte ein (gebraucht erworbener) Lastkraftwagen die Auslieferung, die bis dahin per Fahrradkurier durchgeführt worden war.

Wie wir uns weiterentwickelt haben.

Mitte der dreißiger Jahre setzte das Wachstum ein: Innerhalb von fünf Jahren versechsfachten sich die Umsätze. Orion war mit einem Schlag zum größten Pharmazieunternehmen Finnlands geworden. Auch in der Zeit des zweiten Weltkriegs konnte die Produktion an sicherem Ort aufrechterhalten werden – fernab der finnischen Hauptstadt, in einer behelfsmäßig umgerüsteten Molkerei und einer angrenzenden Parkettfabrik.

Nach dem Krieg entwickelte sich Orion schnell weiter. Anfang der 1950er wurde die Produktion automatisiert, ein Jahrzehnt später folgte die Grundsteinlegung an unserem heutigen Hauptsitz Espoo nahe Helsinki. Seitdem hat sich Orion zu einem weltweit tätigen Pharmaunternehmen entwickelt, das allein in Europa auf mehr als 20 Märkten aktiv ist und weltweit fast 3.500 Mitarbeitende zählt.

Was Sie vielleicht noch nicht über uns wussten.

Hätten Sie’s geahnt? Die Geschichte von Orion birgt nicht nur viele Erfolge und Meilensteine, sondern auch manche Kuriosität:

-         Das Gründungskapital von Orion betrug in heutiger Währung rund 1.000 Euro – mittlerweile beläuft sich das Aktienkapital auf mehr als 90 Mio. Euro.

-         Bereits in den Anfangstagen wurde bei Orion „just in time“ produziert: Die Kunden warteten direkt in der Apotheke, bis ihre Tube hergestellt war.

-         In den Kriegsjahren fand die Produktion oft unter härtesten Bedingungen statt – teils sank die Temperatur rund um die Fabrikhallen auf minus 40 Grad.

-         Erkki Leikola, langjähriger Direktor von Orion in der Nachkriegszeit, hatte gleichzeitig weitere Posten als Universitätsprofessor und als Abgeordneter im finnischen Parlament inne.

Als Orion in den fünfziger Jahren Aktien ausgab, um seine Kapitallage zu verbessern, wurden 70 Prozent der Anteilsscheine von Ärzten und Apothekern gezeichnet – so groß war die Zuversicht in das Unternehmen.

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zuletzt verändert: 23.10.2012